Fremd sein

Durch einen Artikel der lieben Fjonka wurde ich auf diese Blogparade aufmerksam geworden und mich entschlossen auch einen Artikel dazu zu schreiben…

Das Fremd irgendwo sein ist mir nicht fremd, im Gegenteil: Lange Zeit fühlte ich mich überall nicht dazugehörig, von der Grundschule über Real- und Hauptschule bis zur Berufsschule/Ausbildung. Ich war halt anders, nicht so empathisch, konnte mit den anderen nicht so interagieren, habe sie nicht verstanden und konnte mich nicht verstehbar machen…

Dann kam nach diversen Jobs und Praktika, in denen ich gelernt habe eine Maske zu tragen und so nicht aufzufallen, das Köln-Kolleg und mein Weg zum Abitur, auch da war ich erst wieder fremd, wollte zeitweilig sogar aufgeben, dann merkte ich Akzeptanz, die Welt öffnete sich…
Die Außenwelt akzeptierte mich und ich lernte sie zu verstehen, lernte die Maske abzulegen und mich zu öffnen!

Ein halbes Jahr nach dem Abitur ging ich dann nach Flensburg, alleine ins Unbekannte, ein Rheinländer an der dänischen Grenze…
Dann die KHG, aufgenommen werden, ANGENOMMEN werden und so wurde ich, mit der Zeit, in Flensburg heimisch und bin doch ICH geblieben!

Vieles ist mir immer noch fremd, die Welt ist immer noch merkwürdig und schwer verständlich. Trotzdem die Zuversicht, die Herausforderungen meistern zu können.
Also lasst uns alle die Herausforderung, welche die Welt uns stellt, die Flüchtlinge willkommen zu heißen, getreu dessen was Jesu uns gesagt hat:

Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. (Mt 25, 35 – 36)

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3 Antworten zu Fremd sein

  1. Fjonka schreibt:

    Dein Link ist ja noch garnicht bei der Parade angekommen!?

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