Review: Star Trek: Into Darkness

Star Trek Into Darkness

So, gestern war ich im neusten Star Trek und muss sagen der Reboot hat dem Franchise doch gut getan.
Die Technik des neuen Star Trek ist super und der 3D-Effekt passt perfekt, egal ob Eingeborene Speere schmeißen oder die Enterprise auf Warp geht.
Die Special Effects waren allgemein sehr gut und genau richtig dosiert, da gibt es andere Filme wo definitiv zuviele oder total übersteuerte eingesetzt wurden (Beispielsweise Star Trek: The Motion Picture).
Was mich jedoch etwas gestört hat war das sie die Enterprise auf einem Planten landen haben lassen, gut in der Original-Serie haben sie den Effekt aus Kostengründen weggelassen, aber trotzdem….
Einzig die Story war stellenweise etwas mau, was daran liegen kann das sich der Film an diesen Stellen um Anleihen an einer Folge von Star Trek – The Orginal Serie, Space Seed (Deutsch: Der schlafende Tiger): Dem ersten Zusammentreffen der U.S.S. Enterprise mit Khan Noonian Singh, und Star Trek II: Whraith of Khan bedient.
Was an der Story jedoch richtig gut war ist das düstere, der Gegensatz zwischen der friedliebende, forschenden Starfleet und der militaristischen Variante von Admiral Marcus.

Chris Pine als junger Kirk ist einfach klasse und passt sowohl in Hinsicht auf das Original als auch auf die Bücher, total draufgängerisch und von den Regeln nicht sehr beeindruckt (um es höflich auszudrücken).
Zachary Quinto spielt den jungen Spock originalgetreu, sein Verhalten ist von Logik bestimmt, genau wie im Original; und seine Interaktion mit dem alten Spock ist einfach toll, auch die Liebesbeziehung zu Uhura die im Original nur angedeutet wurde ist absolut glaubhaft.
Karl Urban als Leonard „Bones“ McCoy spielt seine Rolle als bester Freund Kirks super und extrem nahe am Original.
Simon Pegg als Scottie ist sogar fast noch besser als wie es James Doohan in der selben Rolle es war, und dass ist von meiner Seite als Riesenfan des Original-Scottie schon fast ein Sakrileg….

Leider war die Vorstellung recht mies besucht, dies kann aber auch daran liegen das es die 19.45 h Vorstellung war oder das Film schon ein paar Tage in den Kinos ist (Andererseits ist die 2D-Version in Flensburg schon abgesetzt…).

Fazit:
Star Trek und 3D passt wie Faust aufs Auge.
Ja ich war kein Fan des Reboot, aber nachdem ich den letzten Film, der starke Anleihen von Star Trek: The Motion Picture hat, vor ein paar Wochen im Free-TV gesehen habe dachte ich mir gib der Idee eine Chance und ja es hat sich gelohnt.
Ich hoffe der Reboot bringt neue Fans ins Fandome, Erfolg scheint leider eher unwahrscheinlich wie die Zahlen zeigen…
moviejones & filmstats , und das Star Trek neu erblühen kann, was mich als alter Trekkie besonders freut ist das Leonard Nimoy mitspielt und anscheinend den Reboot ernsthaft als Chance für das Franchise sieht.
Aber auch alle anderen Schauspieler, egal ob genannt oder nicht, machen einen super Job, nur inwiefern die hinter dem Franchise stehen ist mir (noch) unklar.

Einen einzigen Wermutstropfen gibt es und der ist was ein Kinobesuch heutzutage kostet, 8,10 € Eintritt + 3,00 € 3D-Zuschlag + 0,50 € Überlänge + 1,00 € 3D-Brille (gut die darf man behalten und kann sie beim nächsten Mal wieder nutzen) = 12,60 € + 9,00 € Trinken (1 Liter) & Nachos (normale Portion)………….

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5 Antworten zu Review: Star Trek: Into Darkness

  1. Simone schreibt:

    Sei froh, dass Du der Film nicht noch mit dieser neuen Technik (keine Ahnung wie sie heißt – höhere Bildrate) gedreht wurde, wie der Hobbit. Da musten wir noch mal einen Aufpreis von 2 Euro zahlen, als wir uns den angesehen haben.

    Ich finde nach dem Reboot von „TOS“ passt das Prequel „Entrpriese“ deutlich besser.
    Auch ich bin inzwischen ein großer Fan von BEIDEN Scottys und hoffe dass irgendwann die Szene mit „Ich kenne dieses Schifff wie meine Westentasche – BOING!“ kommt oder die Sache mit der Zeitreise aus dem vierten Film noch mal aufgenommen wird. „Tastertur – wie rückständig“ 🙂

  2. Luanalara schreibt:

    Meine Güte, was sind denn das für horrende 3D-Preise? Und das in Flensburg, diesem Kaff, dass sich Stadt nennt? *g* Ich war hier mit € 8,50 in der Vorpremiere dabei – ist allerdings auch ein Kino in einer Kleinstadt, in Mönchengladbach wären’s wohl € 10,- gewesen (und von Ddorf fang ich nicht an, da weigere ich mich 3D gucken zu gehen).

    „Was an der Story jedoch richtig gut war ist das düstere, der Gegensatz zwischen der friedliebende, forschenden Starfleet und der militaristischen Variante von Admiral Marcus.“
    Das Düstere gefiel mir auch recht gut (passt ja zum Filmtitel, höhö), aber wäre ich nicht von einer Kollegin darüber aufgeklärt worden, dass die Enterprise hauptsächlich für friedliche Missionen da ist, hätte ich das aus diesem Film nicht schließen können. Gut, dass Admiral Marcus offensichtlich eine fiese Agenda hat, war klar, aber für mich klang das eher nach, „Nee, Krieg mit den Klingonen ist eine schlechte Idee!“ als ein generelles „Wir sind doch eigentlich nur für Frieden?“

    Und die ganze Diskussion um Cumberbatchs Charakter … ich frag mich ja, warum ausgerechnet er den Part bekommen hat. Ist ja nicht so, als gäbe es Alternativen, die dem Original etwas näher kommen.

    (Ach, da muss ich mal fragen: Wie bist du eigentlich drüben bei mir gelandet? Bookcrossing? ^^)

  3. Beithe schreibt:

    Wir hatten uns ja schon über den Film unterhalten 😉 .Zu den Preisen – die sind heftig. Was bin ich froh in Rendsburg ins kino gehen zu können 🙂

  4. Voncile schreibt:

    AFAICT you’ve coerved all the bases with this answer!

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